Beim MIG/MAG-Schweissen handelt es sich eigentlich um zwei unterschiedliche Schweissprozesse:
MIG-Schweissen steht für Metall-Inertgas-Schweissen. Bei diesem Verfahren kommen inerte, also reaktionsträge Schutzgase wie Argon, Helium oder Gemische daraus zum Einsatz.
MAG-Schweissen steht für Metall-Aktivgas-Schweissen. Hierbei werden zum Trägergas Argon aktive Schutzgase wie Kohlenstoffdioxid (CO2) oder Sauerstoff (O2) hinzugegeben. Es ist jedoch auch möglich, reines CO2 als Schutzgas für das Schmelzbad zu verwenden.

Der Wel-Handy Mini Next dient als ultraleichte Systemlösung zur automatisierten Führung von Schweißbrennern direkt auf dem Werkstück. Das System sorgt durch einen starken Permanentmagneten für eine konstante Verfahrgeschwindigkeit und gewährleistet reproduzierbare, qualitativ hochwertige Schweißnähte.
Der Wel-Handy Mini Next von Koike stellt eine hocheffiziente, mobile Systemlösung zur mechanisierten Führung von Schweißbrennern bei langen, kontinuierlichen Längs- und Kehnähten dar. Als kompakter Schweißwagen entlastet das System das Bedienpersonal von monotonen Arbeitsgängen und bringt die Präzision einer automatischen Bewegung direkt in den Fertigungsalltag. Ein integrierter Permanentmagnet sorgt für eine extrem hohe Haftkraft auf ferromagnetischen Oberflächen, wodurch der Traktor eine stabile Spurführung und gleichmäßige Verfahrbewegungen ohne zusätzliche Führungsschienen garantiert.
Der mechanische Aufbau zeichnet sich durch ein extrem leichtes, thermisch isoliertes Aluminiumgehäuse aus, das speziell für den rauen Werkstatt- und Baustellenalltag entwickelt wurde. Der Antrieb erfolgt über einen verschleißfreien Elektromotor, der eine präzise digitale Regelung der Verfahrgeschwindigkeit erlaubt. Dank des flexibel einstellbaren Brennerhalters lassen sich gängige Brennergeometrien werkzeuglos einspannen und exakt zur Schweißfuge ausrichten. Das System optimiert automatisierte Prozesse signifikant, indem es durch die konstante Geschwindigkeit eine gleichmäßige Flankenbenetzung sichert und die Gefahr von Einbrandkerben effektiv minimiert.
Die Steuerung des Systems läuft über ein intuitiv gestaltetes Bedienpanel direkt an der Oberseite des Schweißtraktors. Über eine integrierte Endabschaltung stoppt das System automatisch am Ende des Bauteils, sobald der Kontakthebel aktiviert wird, was die Prozesssicherheit im automatischen Zyklus erhöht. Die unkomplizierte Struktur des Systems ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme und werkzeuglose Montage, sodass Rüstzeiten drastisch verkürzt und die Gesamteffizienz in der Fertigungsautomation nachhaltig gesteigert werden.








Eine leichtgängige Kugelumlaufspindel wird verwendet, um Unregelmäßigkeiten beim Ändern von Schweißhöhe und -abstand zu reduzieren. Schwere gerippte Knöpfe ermöglichen ein hohes Drehmoment mit behandschuhten Händen.
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